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            <title>AfA-Landeskonferenz 2022: Anträge</title>
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                <title>AfA-Landeskonferenz 2022: Anträge</title>
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                        <title>A11NEU: Unbefristete Übernahme von Dual Studierenden und befristet Beschäftigten in Vertretungsgremien</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesparteitag möge beschließen und weiterleiten an den Bundesparteitag der SPD sowie die Bundestagsfraktion der SPD, dass</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>befristet beschäftigte Arbeitnehmer*innen und Beschäftigte im dualen Studium und</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Auszubildende, befristet beschäftigte Arbeitnehmer*innen und Beschäftigte im dualen Studium, die in den Wahlvorstand gewählt wurden</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>in §78a BetrVG aufgenommen werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit §78a BetrVG haben Auszubildende in der Jugend-Auszubildenden-Vertretung ein Anrecht auf Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Sowohl dual Studierende, deren Anzahl sich von 41.000 (2004) auf 120.000 (2021) fast verdreifacht hat, als auch befristet Beschäftigte brauchen das Recht auf Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, wenn sie sich als Jugend-Auszubildenden-Vertreter oder Betriebsrat engagieren. Durch die Gesetzesänderung müssten die beiden Personengruppen nicht um eine Fortführung ihres Beschäftigungsverhältnisses bangen, wenn sie aus der betrieblichen Interessenvertretung ausscheiden. Mit der Aufnahme von Wahlvorständen schaffen wir weitere Sicherheiten für Aktive bei Betriebsratsgründung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:55:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10NEU: Aufnahme von dual Studierenden ins BBiG</title>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesparteitag möge beschließen und weiterleiten an den Bundesparteitag der SPD sowie die Bundestagsfraktion der SPD, dass das duale Studium als Berufsausbildung nach §3 BBiG anerkannt wird.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Anerkennung würden Schutzrechte und Qualitätsstandards des Berufsbildungsgesetzes u.a. die Mindestauszubildendenvergütung, Bildungsfreistellung, Übernahmeregelungen in tariflichen Regelungen die auf §3 Bezug nehmen, auch für dual Studierende gelten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:54:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9NEU: Absenkung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 auf 36 Stunden</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Absenkung_der_woechentlichen_Hoechstarbeitszeit_von_48_auf_36_Stunden-54608</link>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Überweisung an den AfA-Landesvorstand zur Überarbeitung</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landeskonferenz der AfA Sachsen möge beschließen und an den SPD Sachsen Landesparteitag sowie den Bundesparteitag, die Bundestagsfraktion und die sozialdemokratischen Regierungsmitglieder weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die sozialdemokratische Bundestagsfraktion sowie die Regierungsmitglieder auf, das Arbeitszeitgesetz dahingehend zu ändern, dass die tägliche Arbeitszeit höchstens 6 Stunden umfassen darf (in Ausnahmefällen 8 Stunden), und die wöchentliche Höchstarbeitszeit bei 36 Stunden liegt. Die Ausgleichszeiträume und -regelungen bleiben in Anpassung an die Höchstarbeitszeiten bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Absenkung der Höchstarbeitszeiten soll für die Arbeitnehmenden bei vollem Lohnausgleich sowie Personalausgleich vollzogen werden. Eine schrittweise Absenkung in einem absehbaren Übergangszeitraum ist hierfür ein gangbarer Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Studien belegen, dass die aktuellen Höchstarbeitszeiten nicht zu mehr Effektivität oder Produktivität führen, sondern immer mehr Arbeitnehmer:innen durch ihre Arbeit und der immer schwieriger werdende Herausforderung, Familie und Beruf in Einklang zu bringen, krank werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt verschiedene Modelle der Arbeitszeitverkürzung, die bereits in anderen Ländern, in Tarifverträgen oder in vereinzelten Betrieben eingesetzt wurden und dazu führten, dass im Ergebnis die Produktivität, die Zufriedenheit der Arbeitnehmer:innen stieg und Erkrankungen erheblich zurückgingen. Dieser Gewinn an Gesundheit und Lebensqualität sollte für die Arbeitnehmer:innen nicht dazu führen, dass sie gleichzeitig Gehaltseinbußen erdulden müssen, die sich viele nicht leisten können. Daher sollte die Absenkung der Höchstarbeitszeiten unter vollem Lohnausgleich und mit Personalausgleich erfolgen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:51:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8NEU: Kontrollinstanz schaffen zur Durchsetzung von Arbeitszeitregelungen</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Kontrollinstanz_schaffen_zur_Durchsetzung_von_Arbeitszeitregelungen-34810</link>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AfA Sachsen möge beschließen und weiterleiten an den Parteitag der SPD Sachsen, an Landesvorstand der SPD Sachsen, den zuständigen sächsischen Staatsminister, die sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Bezugnahme auf den 2019 geschlossenen Koalitionsvertrag zwischen den Regierungsparteien in Sachsen, in welchem der Arbeitsschutz besser geregelt werden soll, fordert die AfA Sachsen Konkretisierungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Im Koalitionsvertrag steht:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Die Koalition wird den Arbeitsschutz verbessern und dabei Prävention und Beratung stärken. Damit die Beschäftigten im Freistaat Sachsen auch weiterhin sicher und gesund arbeiten können, brauchen wir eine gut ausgestattete Arbeitsschutzbehörde, die Unternehmen berät und Arbeitsbedingungen kontrolliert. Arbeitsschutz ist auch eine Voraussetzung, um Arbeitskräfte zu halten; deshalb verknüpfen wir die sächsische Fachkräfteallianz und die Arbeitsschutz-Allianz miteinander und werden durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen auf die Bedeutung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit hinweisen.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Sachsen zuständige Kontrollinstanzen zur Durchsetzung des Arbeitszeitgesetzes (Abteilung 5 der Landesdirektion) stärken, besser personell und technisch ausstatten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die zuständigen Kontrollinstanzen müssen in die Lage versetzt werden, dass sie in sächsischen Betrieben unangekündigte Kontrollen durchführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zur Erfassung von Verstößen gegen den gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutz wird eine zentrale Datenbank bei der zuständigen Abteilung 5 eingerichtet. Dort müssen alle Kontrollinstanzen, egal ob staatlich, öffentlich-rechtlich oder privat, Verstöße melden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unternehmen, die gegen die gesetzlichen Kriterien verstoßen, werden vom Staat sanktioniert - im Rahmen der jetzt schon vorgeschriebenen Sanktionierungsmöglichkeiten durch das Arbeitszeitgesetz.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hierfür müssen die Kriterien, wann eine Mehrarbeit rechtlich zulässig ist (außerhalb der bestehenden Ausnahmen) klar definiert und transparent kommuniziert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verpflichtende regelmäßige Mitarbeiter:innenschulungen zum Arbeitsrecht (insb. ihren Rechten und Pflichten als Arbeitnehmer:innen). Hierfür soll mit dem ZEFAS Sachsen zusammengearbeitet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Zur Ermöglichung sind ausreichend Mittel für Planstellen in den Landeshaushalten einzuplanen. </strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeitnehmer:innen müssen besser vor unnötigen Überstunden und unbezahlter Mehrarbeit geschützt werden. Das geht nur, wenn man sie einerseits befähigt, selbstständig Unrecht festzustellen - dafür sind regelmäßige Schulungen erforderlich. Andererseits hat auch der Staat eine Kontroll- und Schutzverantwortung, daher muss die Behörde ausreichend befähigt werden, diese wahrzunehmen. Der Schutz der Arbeitnehmer:innen vor zu hohen ungerechtfertigten Belastungen schützt auch vor Ausfällen durch Krankheit und dient somit dem Gesundheitsschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zusammenarbeit mit dem ZEFAS, als Fachstelle für Fachkräftegewinnung und gute Arbeit kann gemeinsam für die Arbeitnehmer:innen einiges erreichen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:23:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU2: Arbeitsprogramm der AfA Sachsen 2022 bis 2024</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Arbeitsprogramm_der_AfA_Sachsen_2022_bis_2024-27428</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Die Arbeitslosenzahlen haben abgenommen. Verglichen mit den Ergebnissen des DGB Index Gute Arbeit hat die Arbeitszufriedenheit in Sachsen insgesamt zugenommen. Möglichkeiten von Home-Office sind für einen Teil der Beschäftigten gestiegen. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von großen Baustellen. Die Löhne sind trotz Anstiegs bundesweit zusammen mit den anderen ostdeutschen Bundesländern im bundesweiten Vergleich am geringsten. 2021 lag das durchschnittliche Monatseinkommen in Sachsen bei 3711 Euro (Vergleich Platz 1. Hamburg: 5209€). Laut DGB Index Gute Arbeit sind die körperlichen Anforderungen und insbesondere die Arbeitsintensität sowie Stress im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Eklatant ist der Befund der betrieblichen Mitbestimmung. Nicht einmal 40 Prozent der Beschäftigten in Sachsen arbeiten in einem tarifgebundenen Betrieb – so wenige wie in keinem anderen Bundesland. Nicht nur, dass in Sachsen die Kolleg:innen so selten wie in keinem anderen Bundesland von tariflichen Arbeitsbedingungen profitieren, sie werden auch seltener von Betriebsräten vertreten. Mitbestimmungsfeindliches Verhalten von Seiten der Arbeitgeber:innen zeigt sich darin, dass jede dritte Betriebsratswahl behindert wird. Bundesweit ist es jede sechste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt noch viel zu tun. An den Missständen wollen wir die nächsten zwei Jahre ansetzen und folgendes schwerpunktmäßig tun:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Tarifbindung:<br>
Die AfA Sachsen unterstützt alle Initiativen der DGB-Gewerkschaften und der SPD, die zur Erhöhung der Tarifbindung in Sachsen beitragen<br><br>
Arbeitszeit:</span> Der Kampf um Zeit nimmt seit einigen Jahren in Arbeitskämpfen und der öffentlichen Wahrnehmung an Fahrt auf. Jungen Menschen ist mehr Freizeit wichtiger denn je. Die IG Metall hat zum Beispiel für die Mehrheit ihrer Mitglieder die Angleichung an den Westen mit der Absenkung der Arbeitszeit auf 35 Stunden erzielt. Der Kampf um Zeit bleibt bestehen. Wir wollen uns u.a. mit Lebensarbeitszeitkonten auseinandersetzen. Welche Modelle gibt es? Was sind Vor- und Nachteile? Wie könnten staatliche Modelle gestaltet sein? Wie ist es in anderen Ländern (Flexi II Gesetz)?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu werden wir mit Expert:innen ins Gespräch kommen und Gewerkschaften aktiv im Arbeitskampf unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bildungszeit:</span> Als einziges Bundesland neben Bayern existiert in Sachsen kein Anspruch auf Bildungszeit. Es reicht nicht aus, dass im Koalitionsvertrag der sächsischen Staatsregierung steht, dass die Durchsetzung von Bildungszeit geprüft wird. Fünf Tage Bildungszeit müssen in dieser Legislatur gesetzlich verankert werden. Warum? Die aktuellen Herausforderungen wie Energiekrise, Transformation, Vertrauensverlust in demokratische Institutionen usw. erfordern mündige und jenseits der betrieblichen Weiterbildung geschulte Kolleg:innen in den Betrieben. Wir unterstützen den DGB Sachsen beim Volksantrag, um die Bildungszeit mit vielen Unterschriften untersetzt, zu einem gewichtigen Thema der sächsischen Regierung zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Arbeitsschutz:</span> Beschäftigte müssen vor gesundheitlichen, physischen oder psychischen Belastungen bzw. Krankheiten geschützt werden. Die Anforderungen in der Arbeitswelt nehmen stetig zu. Die im Koalitionsvertrag hinterlegte Aussage, der Arbeitsschutz müsse in der Prävention und Beratung gestärkt werden, ist sehr unkonkret. Wir wollen uns des Themas annehmen und in den Dialog treten u.a. mit der, für Arbeitsschutz zuständigen, Landesdirektion Sachsen. Reicht die aktuelle Personalausstattung aus, um regelmäßig Betriebsbesuche durchzuführen? Werden Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften geahndet und wenn ja, wie? Wie bewerten die betrieblichen Kolleg:innen den Arbeitsschutz im Unternehmen und welche gesetzlichen Regelungen müssen verbessert werden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Betriebsrät:innen schützen und stärken:</span> Dass betriebliche Mitbestimmung zu guten Arbeitsbedingungen führt, steht außer Frage. Umso gravierender sind deshalb zunehmende Versuche von Unternehmern, Mitglieder von Betriebsräten und Initiatoren von Betriebsratswahlen in ihrer Arbeit be- und zu verhindern. Mit dem Betriebsräte Modernisierungsgesetz hat Arbeitsminister Heil wichtige Verbesserungen im Betriebsverfassungsgesetz vorgenommen. Das ist ein guter Schritt, reicht uns aber nicht. Wir setzen uns für einen verbesserten Schutz von Betriebsratsmitgliedern und aktiven Beschäftigten ein. Deshalb werden wir genau darauf blicken, wie die neuen Regelungen umgesetzt werden und ob sie etwas taugen bzw. an welchen Stellen nachgeschärft werden müssen. Eine von Gewerkschaften lancierte Forderung ist die Erfassung von Be- und Verhinderungsversuchen von Unternehmen gegen die Arbeit von Betriebsräten und Initiatoren von BR-Gründungen. Wir fragen beim neu gegründeten Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit nach Möglichkeiten der Erfassung von Betriebsratsaktivitäten und dem Union Busting von Arbeitgebern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mitarbeiter:innenbeteiligungsmöglichkeiten:</span> Mitarbeiterbeteiligung bezeichnet ein über das traditionelle Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinausgehendes Rechtsverhältnis durch Partizipation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitarbeitende, die am Unternehmen beteiligt sind, sind tendenziell zufriedener, motivierter und loyaler. Sie haben das Gefühl, im „eigenen“ Unternehmen zu arbeiten und von den Ergebnissen der eigenen Arbeit zu profitieren. Wichtig ist eine sozial gerechte Möglichkeit der Partizipation zu entwickeln, so dass alle profitieren. Relevant ist in diesem Kontext, dass Mitarbeiter:innen durch eine Beteiligung nicht in „ausbeuterische“ Verhältnisse „genötigt“ bzw. „überredet“ werden. Das heißt: Ein ordentliches Grundgehalt ist eine Grundlegende Voraussetzung. Ein ordentliches Mitarbeiter:innenbeteiligungsprogramm kann darüber hinaus Teilhabe am Unternehmen ermöglichen und die Gewinne des Unternehmers fairer auf die Arbeitnehmerschaft umverteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders junge Unternehmen, sowie Firmen mit starker Konkurrenz und Fachkräftemangel versuchen über die Möglichkeiten der Beschätigtenbeteiligung Mitarbeitende langfristig zu binden. Aufgabe einer Sozialdemokratie ist es hier aktiv zu sein und das Gespräch zu Arbeitnehmer:innen zu suchen, zu eruieren welche Beteiligungen gewünscht sind und wie man diese sozial und fair gestalten kann. Auch muss aufgeklärt werden, über die Möglichkeiten und rechtlichen Hürden (z.B. Good-Leaver und Bad-Leaver-Klausel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Steuer- &amp; Sozialsystem fairer gestalten</span>: Die größte Last sollten diejenigen tragen, die am meisten haben. Doch dem ist nicht so. Ein Steuer- und Sozialsystem das fair ist, gleicht stärker aus. Hierfür ist es wichtig die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge abzuschaffen oder extrem hoch anzusetzen, sodass künftig alle mit gleichem Anteil dort beteiligt sind. Um einem Run auf die privaten Krankenkassen vorzubeugen, müssen Lösungen entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur eine grundlegende Reform im Sozialversicherungssystem beugt vor, dass das System immer ungerechter wird, da die Beiträge für die Renten-, Kranken- und Pflegekassen deutlich steigen werden. Prozentual machen schon heute bei vielen Beschäftigten (insb. mit kleinen Einkommen) die Sozialversicherungsabgaben deutlich mehr aus, als die Steuerlast.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem soll, aus Gerechtigkeitsaspekten, die Kapitalertragssteuer wie die Lohnsteuer progressiv gestaltet werden und nicht pauschal bei 25 Prozent liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Parteiarbeit: </span>Wir wollen und werden neben den inhaltlichen Veranstaltungen und der aktiven Unterstützung der Gewerkschaften im Streik auch in der Partei zu Wort melden. Dazu haben wir für die Landeskonferenz Anträge vorbereitet, die in die Partei wirken und zu SPD Partei Beschlüssen und hoffentlich auch politischem Handeln im Sinne der Beschäftigten in werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es muss in den Mandaten und Ämtern in unserer Partei noch sichtbarer werden, dass wir die Partei der Arbeit sind. Das machen wir sichtbar, indem Beschäftigtenvertreter:innen für die Sozialdemokratie in Parlamenten aller Ebenen und natürlich in entscheidenden Parteiämtern aktiv sind. Hier gibt es garantiert noch Potentiale.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind im Moment in Sachsen regional besonders stark in Leipzig vertreten. Aber auch in der Region Dresden gibt es viele Aktive. Hier wollen wir Genoss:innen dabei begleiten, eine neue regionale AfA Struktur zu etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist auch für viele Genoss:innen ein wichtiger Bereich in ihrem Leben. Wir möchten mehr Genoss:innen in Sachsen dafür gewinnen, sich in der AfA Sachsen aktiv zu beteiligen und eigene Projekte, wie z.B. Veranstaltungen, Streikunterstützungen uvm in ihrem direkten Umfeld aufzubauen und umzusetzen. Dies wollen wir erreichen, indem wir noch präsenter für die schon stattfindenden AfA-Veranstaltungen in Sachsen werben sowie interessierte Genoss:innen umfangreich informieren und wenn möglich direkt in die schon vorhandenen AfA Sachsen-Projekte einbinden. Dafür wollen wir bei Bedarf Online-Sprechstunden für Interessierte anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Öffentlichkeitsarbeit:</span> In den letzten beiden Jahren wurde die Webpräsenz der AfA Sachsen aufgebaut und es erfolgte auch regelmäßig Pressearbeit. Das gilt es noch mehr auszubauen. Wir müssen außerdem auch in den sozialen Netzwerken präsenter werden. Hier gibt es noch Potentiale. Diese Herausforderung wollen wir angehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:20:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7NEU: Einrichten von Schwerpunktstaatsanwaltschaften zur Verfolgung von Union Busting in Sachsen</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Einrichten_von_Schwerpunktstaatsanwaltschaften_zur_Verfolgung_von_Unio-4179</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die SPD-Landtagsfraktion dazu auf, sich in Sachsen für die Schaffung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften zur Verfolgung von Vergehen gegen Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes einzusetzen um „Union Busting“ stärker als bisher entgegenzuwirken.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Obwohl sich Union Busting verstärkt und die betriebliche Mitbestimmung zurückgeht, wird Union Busting weiterhin unzureichend verfolgt. Im Koalitionsvertrag hat die Ampelregierung formuliert, dass Union Busting künftig als Offizialdelikt zu gelten hat, das heißt, eine Straftat soll künftig von Amts wegen durch die Staatsanwaltschaft strafrechtlich verfolgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um wirkungsvoller gegen diese Behinderungen vorzugehen, müssen die Grundlagen geschaffen und die oben vorgeschlagenen geeigneten Stellen eingerichtet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Straftatbestand des § 119 BetrVG befasst sich mit der Behinderung von Arbeitnehmer*innen und droht bei solcher mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe. Die Richtlinie 2002/14/EG verpflichtet die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) dazu, durch geeignete Rechtsvorschriften dafür zu sorgen, dass die Vertretungen von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen über soziale und wirtschaftliche Angelegenheiten informiert werden und ihre Meinung äußern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit ist die Grundlage gegeben, rechtlich zu handeln und angemessene, wirksame und abschreckende Sanktionen für Verstöße zu verhängen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:19:17 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6NEU: Mindesturlaubszeit auf 30 Werktage anpassen</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Mindesturlaubszeit_auf_30_Werktage_anpassen-1555</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Mindesturlaubszeit_auf_30_Werktage_anpassen-1555</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landeskonferenz der AfA Sachsen möge beschließen und weiterleiten an den Landesparteitag der SPD Sachsen sowie an den Bundesparteitag der SPD:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der im Bundesurlaubsgesetz festgeschriebene Mindesturlaub soll wie folgt angepasst werden: Beschäftigte mit einer Fünftagewoche haben einen Mindestanspruch auf 30 Werktage Urlaub im Kalenderjahr. Beschäftigte mit einer Sechstagewoche haben einen Mindestanspruch auf 36 Werktage Erholungsurlaub im Kalenderjahr.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Gesetz zum Mindesturlaubsanspruch in Deutschland stammt aus dem Jahr 1963 und wurde seitdem nicht mehr wesentlich verändert. Es sieht bis heute einen Mindesturlaubsanspruch von 20 Werktagen für Personen, die eine Fünftagewoche haben, vor. Bei sechs Arbeitstagen erhöht sich der Mindestanspruch auf 24 Werktage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist in der heutigen Zeit, in der Beruf und Familie besser vereint werden sollen, nicht mehr zeitgemäß. Der Öffentliche Dienst sowie auch tarifgebundene Unternehmen gestehen ihren Mitarbeiter:innen einen höheren Mindesturlaub von 30 Werktagen und teilweise sogar 31 Werktagen zu. Sie setzen somit auf in der Regel besser ausgeruhte und zufriedenere Mitarbeiter:innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Anpassung der gesetzlichen Mindestnorm an den höheren Urlaubsanspruch würde auch die Ungleichverteilung der Urlaubstage in Deutschland reduzieren. Eine Studie der Vergütungsberatung Compensation Partner, die anhand von 220.489 Datensätzen die Anzahl der Urlaubstage in Deutschland untersucht hat, hat festgestellt, dass die Urlaubstage, welche die Arbeitnehmer:innen in Deutschland im Schnitt erhalten, ungleich verteilt sind. Gerade für sächsische Arbeitnehmer:innen würde diese Veränderung eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen mit sich bringen, da Sachsen im Ranking der Studie den letzten Platz belegt. Zum Vergleich, in Sachsen wurden im Schnitt 27,4 Werktage Urlaub vertraglich vereinbart, wohingegen in Baden-Württemberg die durchschnittlich vertraglich vereinbarten Urlaubstage bei 28,8 Werktagen liegen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:18:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5NEU: Bessere finanzielle Ausstattung der Ganztagsschulprogramme, Honorare erhöhen</title>
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                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antrag an den SPD-Landesparteitag in Sachsen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die SPD und ihre Mandatsträger im sächsischen Landtag sollen sich dafür einsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>dass für die Honorare der Kursleiter/Kursleiterinnen der Ganztagsschulprogramme gesetzlich vorgeschrieben wird, dass das Niveau der Honorare dem Niveau des TV-L in Abhängigkeit von den Qualifikationsanforderungen der Kursleiter/Kursleiterinnen entspricht;</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>dass für die auskömmliche Finanzierung der neuen Honorarregelungen die finanziellen Landesmittel für die Ganztagsschulprogramme entsprechend erhöht werden.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die von der sächsischen Landesregierung eingeführten Ganztagsschulangebote stellen einen wichtigen Beitrag zur Betreuung und erweiterten und vertieften Bildung von Schulkindern dar. Sie beinhalten auch Angebote, um Wissenslücken und Lernschwierigkeiten bei Schulkindern zu beheben. Die Ganztagsschulangebote werden überwiegend von Honorarkräften durchgeführt, die zudem größtenteils pädagogisch ausgebildete Fachkräfte mit akademischen Abschlüssen sind. Im letzten Schuljahr wurden in Leipzig über achthundert Honorarverträge für Ganztagsschulangebote abgeschlossen, wobei es den einzelnen Schulen frei steht, die Honorare für die eingesetzten externen Lehrkräfte festzulegen, je nach Budget und Bedarf. Das für jede Schule begrenzte Budget sowie der hohe Bedarf bei Schulkindern führten in der Praxis zu Honorarsätzen, die weit unter dem Niveau einer festangestellten Lehrkraft lagen. Entgegen der Vorstellung, dass eine Tätigkeit im Rahmen des Programms für Ganztagsschulangebote eine Chance für Einsteiger und Studierende biete und es dabei nur um Aufwandsentschädigungen für an sich “aus Liebe zur Sache” entstandenen Aktivitäten handle, muss dem Rechnung getragen werden, dass die meisten Honorarlehrkräfte von diesen Tätigkeiten leben muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine fachlich qualifizierte Honorarkraft, die von Schule zu Schule fährt, um Ganztagsangebote zu machen, muss mindestens so bezahlt werden, wie ein selbstständiger Handwerker oder eine Handwerkerin, die in einem Haushalt einen Abfluss und im nächsten einen Spülkasten repariert. Das bedeutet, der Honorarsatz muss mindestens sechzig Euro je Zeitstunde mehr betragen. Eine eine Honorarkraft muss Kosten für Material, Anfahrt, für Vorbereitung, Nachbereitung, Akquise sowie für Kranken- und Rentenversicherung vollständig selbst bezahlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Höhe der Honorarsätze für pädagogisch qualifizierte Honorarlehrkräfte für Ganztagsschulangebote soll deshalb mindestens dem Niveau des TV-L, in Abhängigkeit von den Qualifikationsanforderungen der Kursleiter/Kursleiterinnen entsprechen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:18:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Arbeitsprogramm der AfA Sachsen 2022 bis 2024</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/motion/864</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/motion/864</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Die Arbeitslosenzahlen haben abgenommen. Verglichen mit den Ergebnissen des DGB Index Gute Arbeit hat die Arbeitszufriedenheit in Sachsen insgesamt zugenommen. Möglichkeiten von Home-Office sind für einen Teil der Beschäftigten gestiegen. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von großen Baustellen. Die Löhne sind trotz Anstiegs bundesweit zusammen mit den anderen ostdeutschen Bundesländern im bundesweiten Vergleich am geringsten. 2021 lag das durchschnittliche Monatseinkommen in Sachsen bei 3711 Euro (Vergleich Platz 1. Hamburg: 5209€). Laut DGB Index Gute Arbeit sind die körperlichen Anforderungen und insbesondere die Arbeitsintensität sowie Stress im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Eklatant ist der Befund der betrieblichen Mitbestimmung. Nicht einmal 40 Prozent der Beschäftigten in Sachsen arbeiten in einem tarifgebundenen Betrieb – so wenige wie in keinem anderen Bundesland. Nicht nur, dass in Sachsen die Kolleg:innen so selten wie in keinem anderen Bundesland von tariflichen Arbeitsbedingungen profitieren, sie werden auch seltener von Betriebsräten vertreten. Mitbestimmungsfeindliches Verhalten von Seiten der Arbeitgeber:innen zeigt sich darin, dass jede dritte Betriebsratswahl behindert wird. Bundesweit ist es jede sechste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt noch viel zu tun. An den Missständen wollen wir die nächsten zwei Jahre ansetzen und folgendes schwerpunktmäßig tun:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Arbeitszeit:</span> Der Kampf um Zeit nimmt seit einigen Jahren in Arbeitskämpfen und der öffentlichen Wahrnehmung an Fahrt auf. Jungen Menschen ist mehr Freizeit wichtiger denn je. Die IG Metall hat zum Beispiel für die Mehrheit ihrer Mitglieder die Angleichung an den Westen mit der Absenkung der Arbeitszeit auf 35 Stunden erzielt. Der Kampf um Zeit bleibt bestehen. Wir wollen uns u.a. mit Lebensarbeitszeitkonten auseinandersetzen. Welche Modelle gibt es? Was sind Vor- und Nachteile? Wie könnten staatliche Modelle gestaltet sein? Wie ist es in anderen Ländern (Flexi II Gesetz)?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu werden wir mit Expert:innen ins Gespräch kommen und Gewerkschaften aktiv im Arbeitskampf unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bildungszeit:</span> Als einziges Bundesland neben Bayern existiert in Sachsen kein Anspruch auf Bildungszeit. Es reicht nicht aus, dass im Koalitionsvertrag der sächsischen Staatsregierung steht, dass die Durchsetzung von Bildungszeit geprüft wird. Fünf Tage Bildungszeit müssen in dieser Legislatur gesetzlich verankert werden. Warum? Die aktuellen Herausforderungen wie Energiekrise, Transformation, Vertrauensverlust in demokratische Institutionen usw. erfordern mündige und jenseits der betrieblichen Weiterbildung geschulte Kolleg:innen in den Betrieben. Wir unterstützen den DGB Sachsen beim Volksantrag, um die Bildungszeit mit vielen Unterschriften untersetzt, zu einem gewichtigen Thema der sächsischen Regierung zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Arbeitsschutz:</span> Beschäftigte müssen vor gesundheitlichen, physischen oder psychischen Belastungen bzw. Krankheiten geschützt werden. Die Anforderungen in der Arbeitswelt nehmen stetig zu. Die im Koalitionsvertrag hinterlegte Aussage, der Arbeitsschutz müsse in der Prävention und Beratung gestärkt werden, ist sehr unkonkret. Wir wollen uns des Themas annehmen und in den Dialog treten u.a. mit der, für Arbeitsschutz zuständigen, Landesdirektion Sachsen. Reicht die aktuelle Personalausstattung aus, um regelmäßig Betriebsbesuche durchzuführen? Werden Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften geahndet und wenn ja, wie? Wie bewerten die betrieblichen Kolleg:innen den Arbeitsschutz im Unternehmen und welche gesetzlichen Regelungen müssen verbessert werden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Betriebsrät:innen schützen und stärken:</span> Dass betriebliche Mitbestimmung zu guten Arbeitsbedingungen führt, steht außer Frage. Umso gravierender sind deshalb zunehmende Versuche von Unternehmern, Mitglieder von Betriebsräten und Initiatoren von Betriebsratswahlen in ihrer Arbeit be- und zu verhindern. Mit dem Betriebsräte Modernisierungsgesetz hat Arbeitsminister Heil wichtige Verbesserungen im Betriebsverfassungsgesetz vorgenommen. Das ist ein guter Schritt, reicht uns aber nicht. Wir setzen uns für einen verbesserten Schutz von Betriebsratsmitgliedern und aktiven Beschäftigten ein. Deshalb werden wir genau darauf blicken, wie die neuen Regelungen umgesetzt werden und ob sie etwas taugen bzw. an welchen Stellen nachgeschärft werden müssen. Eine von Gewerkschaften lancierte Forderung ist die Erfassung von Be- und Verhinderungsversuchen von Unternehmen gegen die Arbeit von Betriebsräten und Initiatoren von BR-Gründungen. Wir fragen beim neu gegründeten Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit nach Möglichkeiten der Erfassung von Betriebsratsaktivitäten und dem Union Busting von Arbeitgebern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Mitarbeiter:innenbeteiligungsmöglichkeiten:</span> Mitarbeiterbeteiligung bezeichnet ein über das traditionelle Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinausgehendes Rechtsverhältnis durch Partizipation.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mitarbeitende, die am Unternehmen beteiligt sind, sind tendenziell zufriedener, motivierter und loyaler. Sie haben das Gefühl, im „eigenen“ Unternehmen zu arbeiten und von den Ergebnissen der eigenen Arbeit zu profitieren. Wichtig ist eine sozial gerechte Möglichkeit der Partizipation zu entwickeln, so dass alle profitieren. Relevant ist in diesem Kontext, dass Mitarbeiter:innen durch eine Beteiligung nicht in „ausbeuterische“ Verhältnisse „genötigt“ bzw. „überredet“ werden. Das heißt: Ein ordentliches Grundgehalt ist eine Grundlegende Voraussetzung. Ein ordentliches Mitarbeiter:innenbeteiligungsprogramm kann darüber hinaus Teilhabe am Unternehmen ermöglichen und die Gewinne des Unternehmers fairer auf die Arbeitnehmerschaft umverteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders junge Unternehmen, sowie Firmen mit starker Konkurrenz und Fachkräftemangel versuchen über die Möglichkeiten der Beschätigtenbeteiligung Mitarbeitende langfristig zu binden. Aufgabe einer Sozialdemokratie ist es hier aktiv zu sein und das Gespräch zu Arbeitnehmer:innen zu suchen, zu eruieren welche Beteiligungen gewünscht sind und wie man diese sozial und fair gestalten kann. Auch muss aufgeklärt werden, über die Möglichkeiten und rechtlichen Hürden (z.B. Good-Leaver und Bad-Leaver-Klausel).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Steuer- &amp; Sozialsystem fairer gestalten</span>: Die größte Last sollten diejenigen tragen, die am meisten haben. Doch dem ist nicht so. Ein Steuer- und Sozialsystem das fair ist, gleicht stärker aus. Hierfür ist es wichtig die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge abzuschaffen oder extrem hoch anzusetzen, sodass künftig alle mit gleichem Anteil dort beteiligt sind. Um einem Run auf die privaten Krankenkassen vorzubeugen, müssen Lösungen entwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nur eine grundlegende Reform im Sozialversicherungssystem beugt vor, dass das System immer ungerechter wird, da die Beiträge für die Renten-, Kranken- und Pflegekassen deutlich steigen werden. Prozentual machen schon heute bei vielen Beschäftigten (insb. mit kleinen Einkommen) die Sozialversicherungsabgaben deutlich mehr aus, als die Steuerlast.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem soll, aus Gerechtigkeitsaspekten, die Kapitalertragssteuer wie die Lohnsteuer progressiv gestaltet werden und nicht pauschal bei 25 Prozent liegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Parteiarbeit: </span>Wir wollen und werden neben den inhaltlichen Veranstaltungen und der aktiven Unterstützung der Gewerkschaften im Streik auch in der Partei zu Wort melden. Dazu haben wir für die Landeskonferenz Anträge vorbereitet, die in die Partei wirken und zu SPD Partei Beschlüssen und hoffentlich auch politischem Handeln im Sinne der Beschäftigten in werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es muss in den Mandaten und Ämtern in unserer Partei noch sichtbarer werden, dass wir die Partei der Arbeit sind. Das machen wir sichtbar, indem Beschäftigtenvertreter:innen für die Sozialdemokratie in Parlamenten aller Ebenen und natürlich in entscheidenden Parteiämtern aktiv sind. Hier gibt es garantiert noch Potentiale.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind im Moment in Sachsen regional besonders stark in Leipzig vertreten. Aber auch in der Region Dresden gibt es viele Aktive. Hier wollen wir Genoss:innen dabei begleiten, eine neue regionale AfA Struktur zu etablieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arbeit ist auch für viele Genoss:innen ein wichtiger Bereich in ihrem Leben. Wir möchten mehr Genoss:innen in Sachsen dafür gewinnen, sich in der AfA Sachsen aktiv zu beteiligen und eigene Projekte, wie z.B. Veranstaltungen, Streikunterstützungen uvm in ihrem direkten Umfeld aufzubauen und umzusetzen. Dies wollen wir erreichen, indem wir noch präsenter für die schon stattfindenden AfA-Veranstaltungen in Sachsen werben sowie interessierte Genoss:innen umfangreich informieren und wenn möglich direkt in die schon vorhandenen AfA Sachsen-Projekte einbinden. Dafür wollen wir bei Bedarf Online-Sprechstunden für Interessierte anbieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Öffentlichkeitsarbeit:</span> In den letzten beiden Jahren wurde die Webpräsenz der AfA Sachsen aufgebaut und es erfolgte auch regelmäßig Pressearbeit. Das gilt es noch mehr auszubauen. Wir müssen außerdem auch in den sozialen Netzwerken präsenter werden. Hier gibt es noch Potentiale. Diese Herausforderung wollen wir angehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:14:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4NEU: Mitbestimmungsrecht bei Personalplanung</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Mitbestimmungsrecht_bei_Personalplanung-65071</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Mitbestimmungsrecht_bei_Personalplanung-65071</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesparteitag möge beschließen und weiterleiten an den Bundesparteitag der SPD sowie die Bundestagsfraktion der SPD:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das BetrvG, §92 Abs.1 muss in Zukunft ein verbindliches Mitbestimmungsrecht, von Betriebsräten in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern, bei der Personalplanung beinhalten. Zudem sollte die Personalplanung verpflichtend sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Weiterbildung ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Aufgrund bestehender Defizite sollten Unternehmen zu einer Personalplanung verpflichtet werden. Dies ist durch ein Mitbestimmungsrecht bei der Personalplanung und -bemessung zu flankieren. So ist es den Betriebsräten möglich, vorhersehbare Arbeitsverdichtung oder Überalterung der Belegschaft zu verhindern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:11:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3NEU: Personalräte stärken. Personalvertretungsgesetz modernisieren.</title>
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                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landeskonferenz der AfA Sachsen möge beschließen und an den SPD Sachsen Landesvorstand sowie die Landtagsfraktion und die sozialdemokratischen Regierungsmitglieder weiterleiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die sozialdemokratische Landtagsfraktion sowie die Regierungsmitglieder auf, das sächsische Personalvertretungsgesetz so zu ändern, dass die Rechte der Personalräte denen der Betriebsräte gleichgestellt werden, insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bindung der Dienststellen an Entscheidungen von Einigungsstellenverfahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prüfung der Gerichtsverantwortlichkeit bei personellen Angelegenheiten von Angestellten an das Arbeitsgericht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erweiterung des Mitbestimmungskatalogs: mobiles Arbeiten, wirtschaftliche Angelegenheiten bei Eigenbetrieben (Sitz im Betriebsausschuss), Stundenveränderungen, Umsetzungen innerhalb von Dienststellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erhöhung des Schutzes und der Rechte der Personalräte: zwingende berufliche Weiterentwicklung der freigestellten Mitglieder, Verbot von Benachteiligung jeglicher Art, keine einseitige Zuweisung von Büropersonal und Räumen - zwingende Einigung mit der Personalvertretung reinnehmen, nähere Definition von „notwendigen Fortbildungen“</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Betriebsverfassungsgesetz wurden in den letzten Jahren Änderungen vorgenommen, die die Rechte der Betriebsräte als gewählte Interessenvertreter der Arbeitnehmer:innen stärken. Im für den öffentlichen Dienst geltenden Sächsischen Personalvertretungsgesetz blieben größere Änderungen leider schon seit Jahrzehnten aus. Die bisher bereits vorhandene Diskrepanz in Bezug auf Schutz der Interessen der Arbeitnehmer:innen und die Durchsetzungsmöglichkeiten ihrer Rechte wird so noch deutlicher. Diese Situation ist für uns als Sozialdemokrat:innen so nicht hinzunehmen. Auch Beschäftigten im öffentlichen Dienst steht es zu, auf Grundlage eines starken Gesetzes die Interessen der Beschäftigten zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erfahrungen zeigen, dass mit dem Rückgang des Berufsbeamtentums, den Auslagerungen von Aufgaben in Eigenbetriebe und der Zunahme moderner Technik, das alte Sächsische Personalvertretungsgesetz vollkommen überholt ist und die tatsächlich notwendigen gesetzlichen Grundlagen für Mitbestimmung nicht hergibt. Insbesondere ausgelagerte Betriebe agieren den privaten Unternehmen ähnlich, die Personalvertretungen haben aber kaum Mitspracherechte und sind wesentlich schlechter gestellt als ihre Betriebsratskolleg:innen. Dies muss dringend korrigiert werden, auch im Sinne einer positiven Entwicklung des öffentlichen Sektors in Sachsen. Denn die Beschäftigten sind die Expert:innen für ihre Belange.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:09:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: Stärkung von Betriebsratsrechten – Bekämpfung von Betriebsräten durch Arbeitgeber verhindern</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Staerkung_von_Betriebsratsrechten__Bekaempfung_von_Betriebsraeten_durch_-7448</link>
                        <author></author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Staerkung_von_Betriebsratsrechten__Bekaempfung_von_Betriebsraeten_durch_-7448</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Votum der Antragskommission</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesparteitag möge beschließen und weiterleiten an den Bundesparteitag der SPD sowie die Bundestagsfraktion der SPD:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>dass der kollektive Kündigungsschutz nach § 103 BetrVG, wie er unter anderem für Betriebsräte und Wahlvorstände vorgesehen ist, auch für Arbeitnehmer:innen gelten muss.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>dass der ordentliche Kündigungsschutz für „Vorfeld-Initiator:innen“ einer BR-Wahl auch für betriebsbedingte Kündigungen gilt und in §15 Abs. 3b KSchG aufgenommen wird.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Betriebliche Mitbestimmung ist eine wichtige Voraussetzung, um wirksam die eigenen Arbeitsbedingungen zu verbessern. In Studien zeigt sich, dass in Betrieben mit Mitbestimmung und Tarifverträgen die Zufriedenheit unter den Beschäftigten ausgeprägter ist als in Betrieben ohne Mitbestimmung. In Zeiten des Fachkräftemangels und Abwanderung in Sachsen braucht es deshalb starke und durchsetzungsfähige Betriebsräte. In vielen Fällen be- und verhindern Arbeitgeber betriebliche Mitbestimmung durch Schikanen. Eine feindliche Mitbestimmungskultur trägt nicht zur Motivation von Beschäftigten bei, sich gewerkschaftlich zu engagieren und als Betriebsrat aktiv zu werden. Deshalb wollen wir Betriebsrät:innen und aktive Beschäftigte im Betrieb besser schützen, in dem das Betriebsverfassungsgesetz reformiert wird. Die Mitbestimmung von Betriebs- und Personalräten und Gewerkschaften wollen wir weiter stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz letztes Jahr auf den Weg gebrachten Änderungen sind ein Anfang, aber sie reichen nicht weit genug. Ebenso ist die im Koalitionsvertrag der Ampelregierung vorgetragene Forderung, Mitbestimmung müsse weiterentwickelt werden, sehr vage und uneindeutig. Dass die Behinderung von Betriebsratsarbeit als Offizialdelikt eingestuft werden soll, ist ein guter Schritt. Weitere müssen folgen. Dazu wollen wir weitere Änderungen im Betriebsverfassungsgesetz erwirken, damit betriebliche Mitbestimmung im Betrieb geschützt wird. Unsere zwei konkreten Forderungen ergeben sich aus folgenden Gründen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu 1. Es gibt noch immer keinen kollektiven Kündigungsschutz nach §103 BetrVG, wie er unter anderem für Betriebsräte und Wahlvorstände vorgesehen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu 2. Bisher geregelt ist der Schutz vor ordentlichen personen- und verhaltensbedingten Kündigungen. Es ist zu befürchten, dass betriebsratsfeindliche Arbeitgeber zum<br>
Mittel der betriebsbedingten Kündigung greifen werden, um Betriebsratsmitglieder zu schikanieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 16:07:57 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P15: Julia Neumann</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Julia_Neumann-41249</link>
                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Julia_Neumann-41249</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>UB Dresden</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 15:09:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P14: Leon Nicolas Drahonovsky</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Leon_Nicolas_Drahonovsky-11619</link>
                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Leon_Nicolas_Drahonovsky-11619</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtverband Leipzig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Genossinnen und Genossen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Leon, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Leipzig. Ich habe zunächst eine dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten absolviert und abgeschlossen, habe mich anschließend noch einmal beruflich umorientiert und studiere nun seit etwa einem Jahr Wirtschaftswissenschaften an der Universität Leipzig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2018 bin ich Mitglied bei Ver.di und im Zuge meines gewerkschaftlichen Engagements innerhalb der Ausbildungszeit kam ich 2019 zur SPD.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2020 bin ich Beisitzer innerhalb des Landesvorstandes der AfA Sachsen und seit 2021 Co-Vorsitzender der AfA Leipzig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wichtig ist mir bei meiner ehrenamtlichen Arbeit für die AfA Sachsen die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärker in den Fokus der Partei zu rücken, sodass sowohl diese als auch das Thema Arbeit insgesamt wieder stärker durch die Partei repräsentiert werden. In diesem Zusammenhang ist mir besonders wichtig darauf hinzuwirken, dass wir als Partei wieder stärker mit den Gewerkschaften zusammenarbeiten um hier wieder eine stärkere Verknüpfung zu schaffen und zum anderen der prekären Arbeitssituation vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unterschiedlichen Branchen, insbesondere dem Gesundheitswesen politisch entgegenzuwirken. Wichtige Ziele sind für mich außerdem die vollständige Angleichung der Löhne in Ostdeutschland an Westdeutschland und die Gleichbehandlung aller Geschlechter am Arbeitsmarkt. Dies ist wofür ich mich im AfA Sachsen-Landesvorstand weiter einsetzen möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich sehr über eure Unterstützung freuen. Liebe Grüße, Leon.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 17:27:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P11: Petra Pfeiffer</title>
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                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Petra_Pfeiffer-42368</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtverband Leipzig</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:56:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P12: Nicole Scheibe</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Nicole_Scheibe-4100</link>
                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kreisverband Görlitz</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:54:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P7: Mandy Göhler</title>
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                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtverband Leipzig</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:53:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P10: Nathanael Meyer</title>
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                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtverband Leipzig</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:52:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P6: Lars Klaus Aßhauer</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Lars_Klaus_Asshauer-11547</link>
                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Lars_Klaus_Asshauer-11547</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Stadtverband Leipzig</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:51:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P9: Karin Luttmann</title>
                        <link>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Karin_Luttmann-13627</link>
                        <author>AfA-Landesvorstand</author>
                        <guid>http://antraege.spdsachsen.de/web/afalk22/Karin_Luttmann-13627</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unterbezirk Dresden</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 11:48:41 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>